Presse

La bella confusione

 

„Eine Suche dreier verlorener Menschen nach einem gemeinsamen Narrativ, einer Wahrheit, einem Ausweg, nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. (...) Gerade lacht man noch über eine komische Bemerkung und verpasst dabei gleich die nächsten zwei. Überhaupt ist „La bella confusione“ nur so gespickt mit kreativen und lustigen Einfallen. (...) Ines, Paul und Simon werden von Ines Marie Westernströer, Paul Langemann und Simon Kirsch bravourös verkörpert.“

Leo Lemke, Choices


„Die knappe Stunde unter dem Carlsgarten-Hügel vergeht wie im Flug, die drei Akteure jammern sich mit sichtlichem Vergnügen und tollem Timing durch die Unmittelbarkeitsängste der nach ihnen benannten Figuren. Und man selbst amüsiert sich auf angenehmem Reflexionsniveau, lacht und erkennt sich selbst.“

Christian Bos, Kölner Stadtanzeiger


„Das Hinterfragen der eigenen Szene ist Julian Pörksens Liebstes. Der Dramatiker tat es schon mit „Wir wollen Plankton sein“. Jetzt schiebt er „La bella confusione“ nach und führt auch gleich noch Regie. Viel Premieren-Beifall gab’s in der Schauspiel-Grotte für die hintergründig-witzige Auseinandersetzung über Film und Theater. (...) Da fliegen die selbstreflektierenden Pointen nur so hin und her, dass das Publikum seinen Spaß hat.“

report-K


"Der gut einstündige Abend in der kleinen und kuscheligen Spielstätte wurde mit schallendem Applaus beglückwünscht. Charmant wandert die Inszenierung immer wieder zwischen traurig und lustig schön."

Youpod


„Einen Film wollten sie drehen. Aber schon bei der Geschichte haperte es an Zusammenspiel. Nur eins scheint klar: Sie wollen weg, in ein Land der Träume. Dorthin, wo die Welt noch überschaubar ist. (...) Szenen äußerster Komik entstehen. Wohl gerade auch deswegen, weil die Szenerie und das Versagen so traurig und Schwestern existenzieller Melancholie sind. (...) Die schöne Konfusion ist ein kleines, ein witzig-melancholisches Bilderspiel um verlorene Träume – und wie man damit umgehen kann: mit Humor und einer großen Portion Selbstironie.“

Günther Hennecke, Theaterpur


„Mit großen Ambitionen und wenig Geld sind sie gestartet – und nun sitzt das Trio auf den Trümmern des unvollendeten Filmprojekts. „La bella Confusione“ ist eine höchst witzige Tragikomödie über geplatzte Träume und die Vergeblichkeit des Tuns.“

Koeln.de



Whatever Happens Next


„Pörksen gelingt mit „Whatever Happens Next“ eine Poesie, die das Gegenteil von prätentiös ist: rau, zart, witzig und zutiefst menschenfreundlich. Julian Pörksens Debüt ist eine beglückende Utopie von besseren Menschen - und besseren Filmen.“

FAZ, Julia Dettke


"Julian Pörksen erzählt in seinem Spielfilm „Whatever Happens Next“ so leicht wie unberechenbar."

TAZ, Claudia Lenssen


"Julian Pörksens “Whatever Happens Next” (Perspektive Deutsches Kino) ist ein tolles Road-Movie, das mit dem willkürlichen und spontanen Unterwegsein keine altbackene Gesellschafts-Gschaftlhuberei im Visier hat, sondern eine astrein biblische Heiligengeschichte. Abgesehen davon ist dem Paul ein absolut großartiger Privatdetektiv auf den Fersen."

Spiegel Online, Lukas Stern


„Und genau deshalb ist „Whatever Happens Next“ auch die spannendste Arbeit unter den 10 fiktionalen Filmen des Programms. Nicht nur, weil sie uns an Orte bringt, an die das deutsche Kino ansonsten so gut wie nie vordringt, sondern vor allem weil sie am freisten, spielerischsten und konzentriertesten einem Impuls nachgeht, der das junge deutsche Kino momentan im Innersten zu betreffen scheint: die Mobilisierung eines neuen Lebens.“ 

Spiegel Online, Lukas Stern


"Der 43-Jährige lebt fortan als freundlicher Schnorrer, ungebetener Gast und Überlebenskünstler. Tunichtgut wäre das falsche Wort, denn der sanfte Clochard auf seiner Reise ohne Zweck und Ziel tut sich und anderen sehr wohl gut. Weil er nicht mehr mitmacht. Weil er sich aufs Spiel setzt. Weil er anderen zuhört. Dabei folgt  die Kamera  Pauls entschleunigtem Rhythmus, kann sich nicht sattsehen am still beredten Gesicht Sebastian Rudolphs, den Regisseur Julian Pörksen als melancholischen Engel in Szene setzt. Ein Roadmovie zwischen Liebe, Tod und Wahnsinn. Begegnungen eines Seltsamen mit noch Seltsameren."

Schweriner Volkszeitung, Holger Kankel


„Ohne einen Blick zurück. So fängt es an, das Leben eines Taugenichts, wie es der Filmemacher Julian Pörksen, der sich auch schon in Buchform als Prophet der Zeitverschwendung präsentiert hat, in dem Roadmovie erzählt. Es ist eine radikale Geschichte, die Pörksen still vergnügt und betont zeitverschwenderisch erzählt.“

Tagesspiegel, Gunda Bartels


"'Whatever happens next' ist ein origineller, melancholischer, witziger, radikaler Zugang zu einer Utopie – eine Seltenheit in unser aller Leben."

Badische Zeitung


„Mit seiner Hauptfigur stellt er die Leistungsgesellschaft mit ihrem ständigen vorhersehbaren Funktionieren radikal in Frage. Ohne Antworten zu geben. Der Mitvierziger Paul wird voller Charme und Beschädigung gespielt von Sebastian Rudolph“ 

RBB, Harald Asel


„Julian Pörksen liefert ein zutiefst melancholisches Roadmovie mit trockenem Humor über das, was unsere Existenz ausmacht.“

NDR, Patricia Battle


"Paul ist ein Narr, eine Figur, die wie erfunden zu sein scheint, um den anderen einen Spiegel vorzuhalten, ihre Gewissheiten ins Taumeln zu bringen. (...) Ein reizvolles Roadmovie, das die Fantasie der Zuschauers mit auf die Reise nimmt."

Spielfilm.de, Bianca Piringer


„Eine wundersame Mischung aus Drama, Komödie und Roadmovie. (...) Der Film bringt eine Unbekümmertheit in den deutschen Film zurück.“

film-rezensionen.de, Oliver Armknecht


„Der Weg ist einfach da. Paul folgt ihm. Mit einem leisen Lächeln um den Mund, mit Wehmut um die Augen. (...) Ein filmisches Nachsinnen über Bewegung, über Sein, über das An-und-für-sich-Sein.“

Kino-Zeit.de


„Das Ziellose, das nicht beharren auf einer Pointe, wie es so viele deutsche Filme machen, macht diesen Film so sympathisch.“ 

Critic.de, Berlinale Podcast Tag 08


"Ein gewöhnlicher Tag und eine schon fast lächerlich, gewöhnlich wirkende Hauptfigur. Paul ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit, bei der er niemals ankommen wird. Der Helm sitzt schief, der Weg verläuft leicht abschüssig und Paul trifft einfach so die Entscheidung aus seiner Routine auszubrechen. Was folgt ist eine episodenhafte Schilderung von Situationen, in die hinein sich Paul treiben lässt. Der Zuschauer wird von Julian Pörksens Drehbuchs in skurrile und originell beschriebene Szenerien geworfen, deren Dialoge durch genaue Beobachtungen und überraschende Sequenzen hervorstechen. Die Dramaturgie ist im herkömmlichen Sinne keine klassische, sondern folgt eher dem Experiment seiner Hauptfigur. Es entsteht das Sittengemälde einer Gesellschaft, die fast schon aus sich heraus ein Zerrbild ergibt. Mit großer Lakonie schildert Pörksen einen Zirkus merkwürdiger Charaktere, die in ihrer Überzeichnung das Wesen der Realität einfangen."

Defa-Förderpreis 2018, Jury-Begründung



Wir wollen Plankton sein


"Die Realität „da draußen“ liegt in weiter Ferne. Fiktion ist die Devise, flockige Leichtigkeit der Tenor, die Suche nach Entschleunigung der Antrieb des Stückes, das ganz neue Theater-Töne und Phantasmen hören und sehen lässt. Wir wollen Plankton sein des einunddreißigjährigen Autors Julian Pörksen ist eine ebenso selbstironische wie von feinem Humor durchwebte Nicht-Geschichte."

Theaterpur


"Theater, das in der reflexiven Endlosschleife angekommen ist, könnte man meinen, sei ein absoluter Endpunkt, ein leeres Abspulen, das sich totläuft. Pörksen hat das Kunststück vollbracht, aus dieser Sackgasse so etwas wie einen Höhenflug zu machen."

Carl Hegemann



Verschwende deine Zeit


"Als ebenso wortgewandter wie belesener Kenner der Materie führt uns Pörksen die »Zeitverwertungsökonomie« der modernen Leistungsgesellschaft vor Augen. (...) Ein kurzweiliges Lesevergnügen!"

Stephanie Bremerich, kreuzer



Sometimes we sit and think and sometimes we just sit


„Eine hinreißende Ode an die Entschleunigung.“

Blickpunkt Film


„Pörksen beschreibt mit seinem Film den Ausstieg aus dem Hamsterrad mit treffsicheren Dialogen und minimalistischen Bildern.“

Leipziger Volkszeitung


„Mehr Lebensverweigerung, mehr Passivität gab es selten seit Melvilles Bartleby.“

zitty


„Ein Kammerstück im wahrsten Wortsinne, präsentiert dieser Film nicht nur den originellsten Titel, sondern auch das auf sparsame Art skurrilste Setting: Ein 50-Jähriger zieht in ein Pflegeheim und will einfach nur bei geschlossenen Vorhängen dasitzen. Da haust er nun wie der alte Diogenes in seiner Tonne und strahlt diese seltene Aura der Selbstgenügsamkeit aus, die alle um ihn herum anzieht.“

Tip